Bitcoin Wert In Euro Stammdaten

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Bitcoin Wert In Euro

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Wie sich Bitcoin im Vergleich zu Gold schlägt, haben wir ausführlich in einem extra Artikel behandelt. Aktuell werden Spekulationsgewinne aus Bitcoinverkäufen wohl derzeit noch steuerlich ähnlich behandelt wie bei Gold.

Zu beachten ist aber, dass das Thema noch jung ist. Es bleibt abzuwarten, wie die Finanzbehörden sich in Zukunft bei der steuerlichen Bewertung von Bitcoin verhalten werden.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, steuerliche Auswirkungen mit dem Steuerberater zu besprechen. Mit Bitcoin Geld verdienen geht nicht nur, indem man Spekulationsgewinne erzielt.

Auch mit dem Mining, also dem Schürfen von Bitcoins, lässt sich Geld verdienen. Man schafft sich also die Währung selbst. In den Anfangszeiten konnte noch jeder mit einem schnellen PC Bitcoin selber schöpfen.

Heute können dies nur noch professionelle Unternehmen, da der technische Aufwand inzwischen sehr hoch ist. Bitcoin sammelt alle Transaktionen in einer Datenbank, der Blockchain.

Die als Miner tätigen Nutzer bestätigen diese Transaktionen und dokumentieren sie. Als Gegenleistung erhalten sie Bitcoins. Bitcoin Mining ist aber heute nur noch eine Angelegenheit für professionelle Unternehmen, denn wer Bitcoin generieren möchte, benötigt gewaltige Rechnerleistung.

Das System sieht genau 21 Millionen Bitcoins vor, davon sind bis heute etwa 18,13 Millionen geschöpft Stand April Die Schöpfungsmöglichkeiten erschweren sich immer mehr, da immer weniger Blöcke zum Berechnen freigegeben werden.

Für Bitcoin Miner wird es also immer schwieriger und kostenaufwändiger, neue Bitcoins zu schöpfen. Dieser Prozess soll sich laut Experten bis etwa erstrecken.

Um am Bitcoin Boom teilzunehmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Markt noch jung ist. Es werden in naher Zukunft sicher noch weitere Produkte kommen, mit denen Anleger vom Bitcoin Hype profitieren können, ohne selbst Bitcoins erwerben zu müssen.

Zunächst kann man natürlich Beteiligungen an Unternehmen kaufen, die direkt mit Bitcoin zu tun haben, wie etwa die Bitcoin Group, ein deutsches Unternehmen aus Herford.

Eine weitere Möglichkeit sind Beteiligungen an Unternehmen, die indirekt mit Bitcoin zu tun haben. Sie haben vom Bitcoin Boom bereits profitiert, und man kann davon ausgehen, dass sie auch in nächster Zukunft weiter profitieren werden.

Vontobel bietet ein Bitcoin Partizipationszertifikat an. Das Bezugsverhältnis ist Man kann also in ein Zehntel eines Bitcoin investieren. Dies dürfte für diejenigen interessant sein, die mit einem kleinen Betrag einsteigen wollen, und nicht gleich in einen ganzen Bitcoin investieren wollen.

Im Jahr gab es innerhalb der Bitcoin Familie schon zwei Abspaltungen. Ohne jetzt näher auf die Gründe und möglichen Auswirkungen näher einzugehen: Was bedeuten Bitcoin Abspaltungen für Anleger?

Eine Abspaltung bedeutet, dass ein neues System zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einer eigenen Blockchain weitergeführt wird, und zwar unumkehrbar.

Wie bei einer Gabel, so gibt es zwar einen gemeinsamen Ursprung den Gabelstiel , der sich dann aber aufspaltet in Zinken. Dabei bekommt man zum Zeitpunkt der Abspaltung die gleiche Menge der neuen Bitcoin Währung hinzu.

Dies bedeutet aber nicht automatisch auch den gleichen Wertzuwachs. Neue Kurse müssen sich ja erst finden, und da gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spekulation.

Wenn man so will, kann man Abspaltungen aber durchaus als eine Art Dividende betrachten. Sie berechnet sich als die Summe aller bisher geschürften Bitcoins etwa 18,13 Millionen, Stand April , multipliziert mit dem aktuellen Bitcoin Kurs.

Durch Angebot und Nachfrage. Dies erklärt allerdings nicht allein die gewaltigen Kursgewinne. Hier ist sehr viel Spekulation im Spiel.

Nachfolgend exemplarisch einige Fragen, welche die Spekulationen befeuern:. Der Bitcoinpreis ist sehr volatil.

Heftige Kursschwankungen im teils zweistelligen Prozentbereich pro Tag sind keine Seltenheit. Dies liegt daran, dass dieser Markt extrem spekulativ ist.

Die Währung unterliegt keinen regulierenden Einflüssen anderer Institutionen wie etwa Zentralbanken. Das Vertrauen der Nutzer bildet die zentrale Grundlage.

In den vergangenen Jahren zeigte sich immer wieder, dass der Kurs der Krypto-Währung sehr stark von politischen und wirtschaftlichen Ereignissen abhing.

Zum Jahresende schoss der Kurs raketenhaft nach oben. Hier dürfte auch eine Rolle gespielt haben, das BC kein "nerdiges" Nischenthema mehr war, sondern medial das breite Publikum erreicht hatte.

Angesichts der märchenhaften Kursgewinne wollten wohl viele einfach mit dabei sein. Im Laufe des Jahres brach der Kurs fast genauso deutlich wieder ein.

Über die Gründe des Kursrückgangs kann auch nur spekuliert werden. Es gibt nicht wenige Experten, die einen Bitcoin Kursanstieg prognostizieren, der aus heutiger Sicht utopisch erscheint.

Dies zeigt, dass von Anfang an auf Sicherheit viel Wert gelegt wurde. Dank Verschlüsselung und dezentralem Blockchain Konzept gelten Kryptowährungen als sicher.

Da die Blockchain nichts anderes darstellt als eine dezentral organisierte Datenbank, ist dies ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

Es müssten schon alle Server weltweit gleichzeitig ausfallen, um die Blockchain auszuschalten. Das System Bitcoin gilt nach derzeitigem Ermessen als sicher.

Cyberangriffe richteten sich in der Vergangenheit daher weniger gegen Bitcoin selbst, sondern auf Bitcoin Börsen und die Wallets der Nutzer.

Der Kurs brach um etwa 20 Prozent ein, erholte sich jedoch wieder. Ein weiterer bekannter Fall ist die Bitcoinbörse Mt. Hier kamen Bitcoins im Wert von Millionen Dollar abhanden.

Auch gab es immer wieder Gerüchte über Manipulationen , die sich aber nicht auf das System Bitcoin selbst bezogen, sondern auf den Kurs.

Zudem ist auch denkbar, dass innerhalb des Zahlungsverkehrs in betrügerischer Absicht manipuliert wird, etwa durch Rechnungsfälschungen, oder in dem das Gegenüber einen Zahlungsempfang in Abrede stellt.

Diese Frage kann nur mit Gegenfragen beantwortet werden. Wer garantiert, dass eine Verschlüsselung, die heute als sicher gilt, auch morgen noch sicher ist?

Wer garantiert, dass das Internet nicht doch einmal komplett ausfällt? Wer garantiert, dass das, was von Menschen programmiert ist, nicht eines Tages durch Menschen auch manipuliert wird?

Der Fachbegriff Single Point of Failure bezeichnet eine Schwachstelle innerhalb eines Systems, deren Ausfall einen Totalverlust des Gesamtsystems nach sich ziehen würde.

Experten sprechen davon, Bitcoin besser als pseudonym zu bezeichnen anstatt als anonym. Denn grundsätzlich ist Bitcoin transparent, da jede Transaktion in der Blockchain öffentlich dokumentiert wird.

Es fehlen allerdings Klartext-Name und IP. Es ist also öffentlich, was wann und wohin transferiert wurde, aber nicht, wer Sender und Empfänger sind, wer sich also hinter den Schlüsseln verbirgt.

So gesehen, ist Bitcoin erstmal schon anonym. Der Kauf von Euro oder Verkauf gegen Euro ist nicht anonym. Wer sich bei den bekannten Bitcoin-Börsen anmeldet und das tun die meisten , der ist hierüber sehr wohl identifizierbar.

Hier müssen im Ident-Verfahren Name und Bankkonto angegeben werden. Bei herkömmlichen Banküberweisungen steht der Name auf der Überweisung, bei Bitcoin eben nicht.

Häufig kommt daher das Argument, dass Bitcoin im Darknet die bevorzugte Währung sei für Verbrecher, Drogenhändler, Waffenschieber und ähnliche lichtscheue Gestalten.

Aber spätestens, wenn man Bitcoin in Euro tauschen möchte, wird es schwierig. Bitcoins sind nicht wirklich anonym, sondern pseudonym.

Bitcoins haben, im Gegensatz zu Bargeld, ein Gedächtnis. Bitcoin können durchaus mit einer Person in Verbindung gebracht werden, auch wenn es schwierig ist.

Bitcoins sind deshalb nicht mehr oder weniger für Kriminelle geeignet wie Gold oder Bargeld, wo ebenfalls bis zu einem gewissen Grad Anonymität gewährleistet ist.

Ist da nicht eher zu fragen, wer mit welchem Interesse Bitcoin mit Kriminalität in Verbindung bringt? Bargeld speichert ja auch nicht immer und überall, wer was wem gegeben hat.

Und es käme auch kein Mensch auf die Idee, alle als kriminell zu verdächtigen, nur weil sie das Briefgeheimnis für wichtig erachten.

Er unterstellte Bitcoin zwar keinen Betrug, warnte aber davor, dass es kein geeignetes Medium sei, um Werte aufzubewahren. Doch das sind eher politisch motivierte Aussagen.

Fakt ist: Bitcoin selbst ist kein Betrug. Aber natürlich gab es schon Versuche mit Kryptogeld bzw. Bitcoin Betrug zu machen.

Da hinter Bitcoin die Idee steht, eine Währung zu schaffen, die Zahlungsverkehr ohne Banken erlaubt, nicht manipulierbar ist und von keiner Zentralinstanz kontrollierbar sein soll, liegt es auf der Hand, dass Notenbanken, Geschäftsbanken oder Staaten Bitcoin eher kritisch gegenüberstehen.

Mit Restriktionen muss auch in Zukunft weiter gerechnet werden. Deutschlands Nr. Nur zertifizierte Goldhändler. Aktuelle An- und Verkaufspreise.

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Wie bezahlt man mit Bitcoin? Kreditkarten mit Bitcoins? Warum ist Bitcoin als Geldanlage so populär? Bitcoinpreis in Euro.

Taugt Bitcoin als Geldanlage? Haben wir eine Bitcoin Blase? Ist Bitcoin besser als Gold? Bitcoin und Steuern Aktuell werden Spekulationsgewinne aus Bitcoinverkäufen wohl derzeit noch steuerlich ähnlich behandelt wie bei Gold.

Was genau ist Bitcoin Mining? Zudem sind beim Bitcoin Mining auch andere steuerliche Regelungen zu beachten. Kann man mit Aktien oder Fonds vom Bitcoin Hype profitieren?

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Da es sich bei Bitcoins nicht um ein gesetzliches Zahlungsmittel handelt, ist deren Annahme jedoch in keinem Fall verpflichtend. Jetzt informieren.

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Erfolgt ein Geldtransfer von A nach B, dann wird eine Nachricht an alle Clients im Netz gesendet, dass die Transaktion stattgefunden hat.

Ein Bitcointransfer ist nur möglich mit diesem Privat Key. Empfänger wie Zahler selbst bleiben anonym. Die Blockchain ist eine digitale Technologie, bei der Nutzer eine gemeinsame Datenbankstruktur digitales Register dezentral errichten und verwalten.

Jede Transaktion zwischen den Nutzern wird transparent in diesem Computernetzwerk abgespeichert. Die Speicherung der Transaktionen erfolgt als blockweise Aneinanderreihung inklusive Zeitstempel.

Die Funktionsweise ist also: digital, dezentral, transparent, unveränderlich. Dabei ist die Unveränderlichbarkeit ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Die Blockchain-Technologie gilt auch deshalb als zukunftsträchtig, da sie sich als eine Art dezentralisierte Transaktionshistorie nicht nur für Geld- oder Bezahlsysteme eignet.

Grundsätzlich sind mit der Blockchain Technik alle Formen intelligenter Vertragssysteme denkbar. Da man als Privatmensch heute in der Regel nicht mehr selber Bitcoin erzeugen kann, muss man Bitcoin kaufen.

Hierfür gibt es diverse online Plattformen. Dort kann man mit den üblichen bekannten Währungen wie Dollar oder Euro Bitcoins kaufen.

Die in Deutschland bekannteste Plattform ist www. Weitere Plattformen siehe am Ende im Service Teil. Wer will, kann auf diesen Plattformen natürlich auch Bitcoin verkaufen.

Dafür erheben die Plattformen kleine Gebühren. Der Bitcoin Preis schwankt dabei, ähnlich wie der Goldpreis, nahezu permanent und wird von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Zu Beginn des Jahres lag der Preis pro Bitcoin noch unter 1. Kaum ein Jahr später kratzte der Bitcoin Wechselkurs knapp an der Grenze zu Bitcoin sind also extrem volatil.

Für virtuelles Geld braucht man eben eine digitale Geldbörse. Das Bitcoin Wallet ist mit einem Passwort geschützt und anonym. Über das Wallet wird digitales Geld verschickt und empfangen.

Letzteres ist empfehlenswert, wenn man tatsächlich unterwegs viel mit Bitcoin bezahlen möchte. Und es gibt Paper-Wallets für diejenigen, die ihre Bitcoins offline, zum Beispiel in einem Tresor verwahren wollen.

Man spricht hierbei auch von einer Kalt Lagerung. Da Bitcoins virtuell sind, gibt es streng genommen nichts, was gelagert wird.

Es gibt nur Eigentumsnachweise, die in der Wallet gespeichert werden. Wichtig sind vielmehr die Schlüssel, die jeder Bitcoin Nutzer hat. Diese sind nötig, um Transaktionen machen zu können.

Vor allem der Private Key ist wichtig. Der private Schlüssel muss sicher verwahrt werden und darf keinem Dritten zugänglich sein.

Das bedeutet aber auch, dass der Nutzer für Sicherheit selber verantwortlich ist. Denn alles was online und digital gespeichert ist, lässt sich theoretisch auch ausspähen, wenn keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind.

Wer ganz sichergehen will, der verwahrt den privaten Schlüssel offline. Hierfür gibt es spezielle Paper-Wallets. Die sollte man allerdings auch nicht verlieren.

Wenn ein Nutzer seinen auf einer Paper-Wallet ausgedruckten oder niedergeschriebenen Privat-Schlüssel verliert, kann er und auch niemand anderes mehr auf dieses Bitcoinkonto zugreifen.

Die Bitcoins sind verloren. Bitcoin ist zwar mit Abstand die bekannteste digitale Währung, aber inzwischen gibt es über weitere Kryptowährungen.

Hier die zehn wichtigsten Kryptowährungen , sortiert in absteigender Reihenfolge nach Marktkapitalisierung in Dollar, Stand April :.

Grundsätzlich werden Bitcoins überall dort akzeptiert, wo es auch angezeigt wird. Allerdings ist in Deutschland die Menge an Ladengeschäften, Restaurants, Tankstellen oder online Shops, die Bitcoin annehmen, noch sehr gering.

Als Zahlungsmittel für den Alltag taugt Bitcoin hierzulande noch nicht. Dazu kommt, dass ein Bezahlvorgang noch relativ lange dauert.

Auch in Asien ist Bitcoin weit verbreitet. Japan hat als eines der ersten Länder Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt.

Dafür gibt es das Wallet, die digitale Brieftasche. Voraussetzung ist also ein online Zugang. Da man in der Regel unterwegs ist, wenn man etwas bezahlt, empfehlen sich spezielle mobile Wallets.

Sie werden als App auf dem Smartphone installiert. So können per Handy Bitcoins empfangen und versendet werden. Eine Bitcoin Kreditkarte dient dazu, Bitcoins zu senden, zu empfangen und zu halten.

Da gibt es inzwischen einige Anbieter, wie etwa Cryptopay oder BitPay. Es gibt auch Dienstleister, die bekannte Kreditkarten wie Visa oder Mastercard mit Bitcoins aufladen.

Seit seiner Einführung vor wenigen Jahren hat Bitcoin einen extremen Wertzuwachs erfahren. Insbesondere im Jahr ist der Kurs durch die Decke gegangen.

Da dürften es viele Bitcoin Millionäre gegeben haben. Allerdings nur virtuell, denn in erfolgte eine heftige und fast genauso schnelle Kurskorrektur.

Aufgrund der hohen Volatilität und der Phantasie, die in der Idee steckt, betrachten viele Bitcoin mehr als Geldanlage und Spekulationsobjekt und weniger als Zahlungsmittel.

Bitcoin als Geldanlage hat insbesondere in unglaubliche Renditen gebracht. Auch in waren die Kurssauschläge extrem heftig, nach oben wie nach unten.

Bitcoin ist also extrem volatil und riskant. Wer auf Vermögensabsicherung bedacht ist, sollte sich anders orientieren.

In der Summe muss man festhalten: Die Geschichte von Bitcoin ist zu jung, als dass tragfähige Aussagen für die Zukunft gemacht werden können. Stichworte: Abspaltungen, mögliche politische Einflussnahmen, Regelungen oder Verbote, unübersichtliche Vielfalt von Kryptowährungen, Cyberangriffe.

Nur so viel Geld in Bitcoin anlegen, wie man im Extremfall entbehren kann. Wenn eine Marktsituation dadurch gekennzeichnet ist, dass der Preis einer Ware über deren innerem Wert liegt, dann spricht die Ökonomie von einer Blase.

Der Markt ist überhitzt, es ist zu viel Spekulation im Spiel. Wesentliches Merkmal der Spekulationsblase ist, dass sie irgendwann platzt.

Ein historisches Beispiel ist Holland, wo die Tulpenblase als Resultat einer irrationalen Tulpenspekulation platzte. In den Wochen darauf kam es dann auch zu extremen Kurskorrekturen.

Virtuelles Geld oder doch lieber Goldbarren und Goldmünzen zum Anfassen? Edelmetalle wie Gold oder auch Silber gelten bekanntlich als Sachwerte.

Was aber ist Bitcoin? Wie sich Bitcoin im Vergleich zu Gold schlägt, haben wir ausführlich in einem extra Artikel behandelt. Aktuell werden Spekulationsgewinne aus Bitcoinverkäufen wohl derzeit noch steuerlich ähnlich behandelt wie bei Gold.

Zu beachten ist aber, dass das Thema noch jung ist. Es bleibt abzuwarten, wie die Finanzbehörden sich in Zukunft bei der steuerlichen Bewertung von Bitcoin verhalten werden.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, steuerliche Auswirkungen mit dem Steuerberater zu besprechen. Mit Bitcoin Geld verdienen geht nicht nur, indem man Spekulationsgewinne erzielt.

Auch mit dem Mining, also dem Schürfen von Bitcoins, lässt sich Geld verdienen. Man schafft sich also die Währung selbst.

In den Anfangszeiten konnte noch jeder mit einem schnellen PC Bitcoin selber schöpfen. Heute können dies nur noch professionelle Unternehmen, da der technische Aufwand inzwischen sehr hoch ist.

Bitcoin sammelt alle Transaktionen in einer Datenbank, der Blockchain. Die als Miner tätigen Nutzer bestätigen diese Transaktionen und dokumentieren sie.

Als Gegenleistung erhalten sie Bitcoins. Bitcoin Mining ist aber heute nur noch eine Angelegenheit für professionelle Unternehmen, denn wer Bitcoin generieren möchte, benötigt gewaltige Rechnerleistung.

Das System sieht genau 21 Millionen Bitcoins vor, davon sind bis heute etwa 18,13 Millionen geschöpft Stand April Die Schöpfungsmöglichkeiten erschweren sich immer mehr, da immer weniger Blöcke zum Berechnen freigegeben werden.

Für Bitcoin Miner wird es also immer schwieriger und kostenaufwändiger, neue Bitcoins zu schöpfen. Dieser Prozess soll sich laut Experten bis etwa erstrecken.

Um am Bitcoin Boom teilzunehmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Markt noch jung ist. Es werden in naher Zukunft sicher noch weitere Produkte kommen, mit denen Anleger vom Bitcoin Hype profitieren können, ohne selbst Bitcoins erwerben zu müssen.

Zunächst kann man natürlich Beteiligungen an Unternehmen kaufen, die direkt mit Bitcoin zu tun haben, wie etwa die Bitcoin Group, ein deutsches Unternehmen aus Herford.

Eine weitere Möglichkeit sind Beteiligungen an Unternehmen, die indirekt mit Bitcoin zu tun haben. Sie haben vom Bitcoin Boom bereits profitiert, und man kann davon ausgehen, dass sie auch in nächster Zukunft weiter profitieren werden.

Vontobel bietet ein Bitcoin Partizipationszertifikat an. Das Bezugsverhältnis ist Man kann also in ein Zehntel eines Bitcoin investieren.

Dies dürfte für diejenigen interessant sein, die mit einem kleinen Betrag einsteigen wollen, und nicht gleich in einen ganzen Bitcoin investieren wollen.

Im Jahr gab es innerhalb der Bitcoin Familie schon zwei Abspaltungen. Ohne jetzt näher auf die Gründe und möglichen Auswirkungen näher einzugehen: Was bedeuten Bitcoin Abspaltungen für Anleger?

Eine Abspaltung bedeutet, dass ein neues System zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einer eigenen Blockchain weitergeführt wird, und zwar unumkehrbar.

Wie bei einer Gabel, so gibt es zwar einen gemeinsamen Ursprung den Gabelstiel , der sich dann aber aufspaltet in Zinken.

Dabei bekommt man zum Zeitpunkt der Abspaltung die gleiche Menge der neuen Bitcoin Währung hinzu. Dies bedeutet aber nicht automatisch auch den gleichen Wertzuwachs.

Neue Kurse müssen sich ja erst finden, und da gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spekulation. Wenn man so will, kann man Abspaltungen aber durchaus als eine Art Dividende betrachten.

Sie berechnet sich als die Summe aller bisher geschürften Bitcoins etwa 18,13 Millionen, Stand April , multipliziert mit dem aktuellen Bitcoin Kurs.

Durch Angebot und Nachfrage. Dies erklärt allerdings nicht allein die gewaltigen Kursgewinne. Hier ist sehr viel Spekulation im Spiel.

Nachfolgend exemplarisch einige Fragen, welche die Spekulationen befeuern:. Der Bitcoinpreis ist sehr volatil. Heftige Kursschwankungen im teils zweistelligen Prozentbereich pro Tag sind keine Seltenheit.

Dies liegt daran, dass dieser Markt extrem spekulativ ist. Die Währung unterliegt keinen regulierenden Einflüssen anderer Institutionen wie etwa Zentralbanken.

Das Vertrauen der Nutzer bildet die zentrale Grundlage. In den vergangenen Jahren zeigte sich immer wieder, dass der Kurs der Krypto-Währung sehr stark von politischen und wirtschaftlichen Ereignissen abhing.

Zum Jahresende schoss der Kurs raketenhaft nach oben. Hier dürfte auch eine Rolle gespielt haben, das BC kein "nerdiges" Nischenthema mehr war, sondern medial das breite Publikum erreicht hatte.

Angesichts der märchenhaften Kursgewinne wollten wohl viele einfach mit dabei sein. Im Laufe des Jahres brach der Kurs fast genauso deutlich wieder ein.

Über die Gründe des Kursrückgangs kann auch nur spekuliert werden. Es gibt nicht wenige Experten, die einen Bitcoin Kursanstieg prognostizieren, der aus heutiger Sicht utopisch erscheint.

Dies zeigt, dass von Anfang an auf Sicherheit viel Wert gelegt wurde. Die verfügbare Gesamtmenge an Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt.

Diese Deckelung dient zum einen der Inflationsvermeidung und zum anderen der Generierung von Wertzuwachs unter der Annahme, dass die Verbreitung und Akzeptanz der digitalen Währung steigt.

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